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Wenn Sie irgendwo ein bißchen Glosse erkennen, es könnte ernst gemeint sein und wenn Sie ein bißchen Satire erkennen, . . es könnte wahr sein . . .

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6. Nov 2017 - Belgien nicht auf Spaniens Marschroute

Die belgische Justitz hat den katalanischen Regierungsschef nicht verhaftet. Es wäre wirklich ein Unding gewesen, wenn sich alle Europäer feige, bequem und teilnahmslos wegducken, es wäre ja nur ein innerspanisches Problem. Nein, es ist ein europäisches Problem, wie man mit dem Volk umgeht und wie man den wirklich Radikalen, die es ja überall gibt, in die Arme läuft. Es ist kein Ruhmesblatt, das sich die (sowieso nicht von uns gewählten) Europapolitiker dort in Brüssel leisten. Und so, wie es der spanische Erdogan macht, geht es jedenfalls nicht. Angeblich sind alle in Brüssel geparkten Europa-Politiker von ihren Regierungen aufgefordert worden, nicht mit Puigdemont zu reden, so eine Blamage. Und soetwas soll uns Bürgern das neue Europa schmackhaft und glaubwürdig machen ?
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31.10.2017 - jetzt outet sich Spanien als Bananenrepublik

Wer hätte gedacht, daß ein Madrider Regierungschef in einem angeblich demokratischen Staat - bei dem die Macht vom Volke ausgehen sollte - so blind sein kann, gegen das eigene Volk mit aller Macht vorzugehen. So hatte also Madrid die Gardia Ciivil, also die Madrid unterstellte Polizeitruppe nach Katalanien geschickt, um die dortige regionale Polizei zu "filzen" und Beweise (für was eigentlich) zu sichern. Das stinkt alles bis zum Himmel, mit dem es die Spanier doch so genau nehmen, es stinkt nach aktuellen türkischen Methoden.

Einen Politiker von Format (oder von Rang) hätte es ein müdes Lächeln gekostet, den Katalanen zuzurufen, daß sie hundert mal abstimmen können bzw. dürfen, daß sie aber zuerst das spanische Grundgesetzt ändern müssen, bevor diese Abstimmung(en) irgend einen nennenswerten Wert hätten. Was der Herr Mariano Rajoy dort gerade an Unsinn verzapft, ist gleichermassen eine ziemlich dumme Madrider Provinzposse, die am Ende auf ihn zurückfallen wird. Komisch ist auch, daß mich sein Aussehen so sehr an die beiden bärtigen ostzonalen DDR Chefs Ulbrich und Honnecker erinnert. Der andere aus Barcelona erinnert mich mit seinem Pilzkopf irgendwie an die lange vergangenen Beatles. Doch der kann wenigstens noch lachen, Rajoy schaut immer nur ernst und verbissen drein.
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Sept. 2017 - noch ein Erdogan - diesmal in Spanien

Da wird einer vom Volk gewählten Regionalregierung Gewalt angedroht. Es ist für viele von uns Deutschen kaum noch verständlich, was da im Herbst 2017 in Spanien oder vielmehr in Madrid abgeht. Und dieser kleine "General Franko" in Madrid versteigt sich in immer weitere Höhenflüge.

Alle Politiker in Katalanien sind abgesetzt, der Chef der Regierung in Barcelona wird rethorisch gejagt, daß die Fetzen fliegen. Eigentlich hatte ich bis heute (29.10.2017) nur darauf gewartet, daß Madrid bei uns in Deutschland um Amtshilfe bittet - wir Deutschen mögen doch bitte die "Legion Condor" wieder aufleben lassen und diesmal mal das Parlament in Barcelona bombardieren. - Jedenfalls so geht man in einer "beinahe" Demokatie nicht mit den Menschen um, es sei denn, es sind (nur) willfährige Steuerzahler und weiter nichts. So nach und nach wurde bekannt, die Basken haben mit Gewalt weit mehr Autonomie herausgeholt als der friedliche Protest (mit einer Volksabstimmung) gegen das ewige "Gemolken werden". Weiter kam heraus, daß Katalanien fast das ganze restliche Spanien finanziert. Also - es geht (auch hier) - wie immer - um Geld und Posten und da ist jedes Mittel recht.

Komisch ist doch, daß die Slowaken friedlich per Volksabstimmung entschieden hatten (und entscheiden durften), sie wollen sich aus der Umklammerung der von Prag bestimmten Tschechoslowakei herauslösen und - wer redet heute noch darüber. Die Slowakei ist auch in der EU und es hatte funktioniert und das Volk der Slowaken ist weitgehend zufrieden mit der jetzt eigenen Identität. Warum will man das den Katalanen verweigern, was dort super funktioniert hatte ?

Man vergleiche auch das deutschsprachige Südtirol im italienischen Norden. Man mußte und hatte den Bürgern dort auch eine besondere Autonomie gegeben. Und seitdem ist einigermaßen Ruhe dort - soweit wir das beurteilen können.

Auch die Kleinstländer Litauen, Lettland und Estland haben teilweise nicht mal 2 Millionen Einwohner und regieren sich autark und auch das funktioniert in der EU ganz gut.

Na ja, mal sehen wann die Bayern ihr Königreich wieder aufbauen wollen. Ob wir (also der Rest unserer bunten Republik) da auch aus Berlin mit dem Einmarsch von funkelnagelneuen Leopard 4.0 Panzern drohen werden ? Wie wir von den Medien lanciert bekamen, ist ja Rheinmetall auf der Suche nach Ausweich-Kunden, da die Türkei keine neuen verbesserten Leopard 3 mehr bekommen sollte. Sollten nämlich die Türken mit unseren deutschen Leopard Panzern dann mal wieder vor Wien stehen, bekämen wir mit den Österreichern mehr nachbarschaftliche Probleme als mit den Türken. Denn der Sprit reicht bestimmt nicht bis nach München.
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