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Sie sind auf dem BLOG von Gert Redlich Wiesbaden :

Wenn Sie irgendwo ein bißchen Glosse erkennen, es könnte ernst gemeint sein und wenn Sie ein bißchen Satire erkennen, . . es könnte wahr sein . . .

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Februar 2018 - es wird ernst - da wird "gezündelt"

Die Türken (korrekt gesagt - die Erdogan hörigen Militärs) sind massiv mit einer bislang nicht gekannten Menge an Soldaten in Nord-Syrien eingedrungen und wollen dort die Kurden-Miliz bekämpfen und natürlich nur die. Alle anderen Toten sind Kollateralschäden, das ist im Krieg immer so. Und dazu nimmt die Armee natürlich die deutschen Panzer, denn das seien die besten. Da hatte doch unsere Merkel-Regierung wirklich geglaubt - oder uns glauben gemacht -, die Türkei kauft oder bekommt diese 200 Leoparden nur für Ausstellungszwecke, wie vielleicht die alten Farb-Kameras für ein Fernsehmuseum. Doch das sind hocheffiziente Kriegsmaschinen. Aber das ist für eine Frau Doktor der Physik einfach zu viel des Verstehen Wollens. Und auf einmal sind alle "Freunde" der Kurden, die dort jetzt eingeschlossen sind, butterweich und blaß geworden - fast wie die immer lächelnden Japaner - und sie lächeln die Lebens-Gefahr für die Bevölkerung einfach weg.

Aber es wird inzwischen todernst. Es kocht bereits. Jetzt hatten die kämpfenden Parteien einen Russen-Jet abgeschossen. Oh, das war dumm, denn die Russen stehen auf Seiten Ankaras, weil der ach so vertrauenswürdige Nato-Partner aus Ankara inzwischen Waffen bei den Russen kauft. Dann haben andere Kämpfer - man weiß nicht so genau, wer es wirklich war - einen der unbesiegbaren israelischen Phantom16 Jets abgeschossen. Das ist noch gefährlicher, denn die Israelis schlagen sofort zurück. Doch auf den Golan-Höhen sind gar keine Kurden, das sind (vermutlich überwiegend) syrische Regierungssoldaten. Und die Syrer haben - aus bitterer Erfahrung - vor den Israelis einen ganz besonderen Respekt. Die Israelis haben das Konzept der alten deutschen (vergangenen) Waffen-SS übernommen. Das hieß bei den Nazis damals "verbrannte Erde".
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22. Jan 2018 - "Hurrah" - es ist soweit . . . . .

Deutsche Leopard Panzer Typ II unseres türkischen Nato-"Partners" rollen illegal in Syrien ein. Ich hatte es geahnt, daß diese Panzer mal gegen die eigene Bevölkerung und gegen die Nachbarn rollen werden. Laut FAZ ist es ein Angriffskrieg ähnlich des "Unternehmen Barbarossa". Kennen Sie die Bezeichnung noch. Deutschland brauchte damals Land im Osten. Und Hitler wollte die ganze Welt mit einem Blitzkrieg erobern. Jetzt rollen also wieder deutsche Panzer in des Feindes Land - diesmal keine Tiger und Königstiger mehr - aber deutsche Leoparden vom Feinsten - gegen den fast wehrlosen Nachbarn Syrien und werden vermutlich mit amerikanischen Panzer- Abwehrraketen zerballert.

Doch zum Glück hat Krauss-Maffei vorgebaut und auf Vorrat neue produziert, die das Team Merkel und Gabriel an den "Freund" und Nato-Partner vom Bosporus verkauft (oder nennt man das "verdingt"?). Der kann dann damit seine friedliebenden Aktionen in Syrien "unterstützend begleiten". Leichte Kollateralschäden sind bei solchen Aktionen - auch unter "Freunden" - immer inbegriffen.

In einem anderen Post hatte ich angemerkt, daß ich ganz froh - also einigermaßen beruhigt bin, zu wissen, daß den deutschen Leoparden wegen ihres Sprit-Durstes auf dem Weg von Istambul ganz sicher kurz vor Wien der Sprit ausgehen wird. Nur kann das die Österreicher gar nicht beruhigen, die Türken standen schon mal ohne Eintrittskarten und ohne Einladung vor Wien. Und in Ungarn wüteten die Muselmanen fast 150 Jahre lang, die Ungarn mögen solche Besucher überhaupt nicht.

Aber vielleicht "braucht" Herr Erdogan ja Land im Norden (ich meine natürlich Nordosten - siehe "Unternehmen Barbarossa")........ und Rußland ist doch sehr groß. Da könnte man doch ...... Also wie mit der Krim, man "nehme" sich einfach ein Stück Land oder eine Halbinsel . . . . . . und es wird schon nichts Schlimmes danach passieren. Im Notfall geht "man" einfach wieder Nachhause, wie damals nach 1944 bei den "Frontbegradigungen" von Moskau zurück an die Oder - oder nach Berlin.
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Rajoys 2. Schlappe - kein neuer Haftbefehl für Puigdemont

22. januar 2018 - Warum ist der alte Mann nur so beratungsresistent ? Er merkt doch, daß es auch im Ausland mit der Zustimmung zu seiner Art der Brutal-Regierung hapert. In Barcelona haben die die Mehrheit gekommen, die er bekämpfen wollte - und er hat mit fast schon lächerlichen 7% der katalonischen Stimmen nun nicht gerade "gewonnen". Und die realen Gewinner wollen vermutlich ihren Chef wieder haben. Das wird noch lustig, zumal Rajoy in madrid eine 35% Minderheitsregierung anführt und soetwas kann ganz schnell kippen und voll ins Auge gehen.
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Vor allem kann es kippen, wenn (rethorisch) aus Separatisten Sezessionisten werden, dann auf einmal Kommunisten und dann (immer nur im Sprachgebrauch) auf einmal (böse aber waffenlose) Terroristen werden. Das mochte ja für die Basken vor zig Jahren stimmen, doch das ist dort vermutlich vorbei.
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Ein Ziat aus dem Spiegel vom 22.12.2017

Rajoys Schlappe

Die Wahl in Katalonien offenbart: Die Mächtigen in Madrid haben keine Ahnung, wie die Region denkt und fühlt. Allen voran Premier Rajoy - ohne ihn wäre dieser Konflikt nie so eskaliert.

Der ganze Kommentar steht hier und bildet fast komplett meine Meinung ab . . . .

www.spiegel.de/politik/ausland/wahl-in-katalonien-mariano-rajoys-schlappe-a-1184776.html

(. . . . die nur ab und zu mit der Meinung des Spiegel übereinstimmt)


ich zitiere auch nur einen Teil aus dem Kommentar :

"Die Hauptschuld an dem Schlamassel hat Rajoy. Er höchstpersönlich hat diese Wahl initiiert, als er die Regierung von Carles Puigdemont entmachten und das Parlament auflösen ließ: im Glauben, die prospanischen Kräfte würden siegen. Nun aber triumphieren seine Gegner. Bald werden die Sezessionisten wohl wieder die Macht in Barcelona übernehmen. Ein Desaster, für Rajoy und den PP.

Die Wahl offenbart: Der Mann in Madrid hat keine Ahnung, wie die Katalanen denken und fühlen. Er hat nicht verstanden, wie ernst es den rund zwei Millionen Menschen ist, die seit Jahren wieder und wieder für die Abspaltung vom spanischen Staat votieren. Und er ist mit seiner Empathielosigkeit und seinem Starrsinn zum liebsten Feindbild der "Independentistas" geworden. Rajoy war der beste Wahlhelfer für seinen Widersacher Puigdemont."

22.12.2017 - Der Spiegel schreibt : "Mehrheitsbeschaffer für die Separatisten war Rajoy"

Bei einer beinahe schon "irre" hohen Wahlbeteiliungung von angeblich 82% haben die etwa 5 Millionen Wähler in Katalonien die völlig unangemessene und rechtlich sehr sehr vage Rechtsauffassung des spanischen Ministerpräsidenten Rajoy regelrecht bestraft. So geht es in einer (europäischen) Demokratie nicht. Diese erzwungene Regionalwahl hat Herrn Rajoy jetzt ein errnsthaftes (Weihnachts-) Problem "beschert". Katalonien (7,5 Millionen) ist ja in etwa so groß und so bevölkerungsreich wie Österreich (7 Millionen).
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Anfang Dezember - Oberstes belgisches Gericht entscheidet

Sowohl der europäische Haftbefehl als auch das Auslieferungsersuchen der spanischen Zentralregierung gegen den von Madrid abgesetzten Regional-Regierungschef Puigdemont und vier seiner Minister ist (indrekt) unsinnig und (europa-) rechtlich überhaupt nicht haltbar. Die 5 "geflüchteten" Regierungsmitglieder können bleiben. Der "kleine Erdogan" in Madrid hat sich anscheinend verzockt. Denoch sind immer noch 14 Mitglieder der katalanischen Regionalregierung in Madrid in Haft ! Und selbstverständlich gibt es in Europa - und in der EU schon gar nicht - keine politischen Gefangenen - was für ein Hohn.
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6. Nov 2017 - Belgien nicht auf Spaniens Marschroute

Die belgische Justitz hat den katalanischen Regierungsschef nicht verhaftet. Es wäre wirklich ein Unding gewesen, wenn sich alle Europäer feige, bequem und teilnahmslos wegducken, es wäre ja nur ein innerspanisches Problem. Nein, es ist ein europäisches Problem, wie man mit dem Volk umgeht und wie man den wirklich Radikalen, die es ja überall gibt, in die Arme läuft. Es ist kein Ruhmesblatt, das sich die (sowieso nicht von uns gewählten) Europapolitiker dort in Brüssel leisten. Und so, wie es der spanische Erdogan macht, geht es jedenfalls nicht. Angeblich sind alle in Brüssel geparkten Europa-Politiker von ihren Regierungen aufgefordert worden, nicht mit Puigdemont zu reden, so eine Blamage. Und soetwas soll uns Bürgern das neue Europa schmackhaft und glaubwürdig machen ?
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31.10.2017 - jetzt outet sich Spanien als Bananenrepublik

Wer hätte gedacht, daß ein Madrider Regierungschef in einem angeblich demokratischen Staat - bei dem die Macht vom Volke ausgehen sollte - so blind sein kann, gegen das eigene Volk mit aller Macht vorzugehen. So hatte also Madrid die Gardia Ciivil, also die Madrid unterstellte Polizeitruppe nach Katalanien geschickt, um die dortige regionale Polizei zu "filzen" und Beweise (für was eigentlich) zu sichern. Das stinkt alles bis zum Himmel, mit dem es die Spanier doch so genau nehmen, es stinkt nach aktuellen türkischen Methoden.

Einen Politiker von Format (oder von Rang) hätte es ein müdes Lächeln gekostet, den Katalanen zuzurufen, daß sie hundert mal abstimmen können bzw. dürfen, daß sie aber zuerst das spanische Grundgesetzt ändern müssen, bevor diese Abstimmung(en) irgend einen nennenswerten Wert hätten. Was der Herr Mariano Rajoy dort gerade an Unsinn verzapft, ist gleichermassen eine ziemlich dumme Madrider Provinzposse, die am Ende auf ihn zurückfallen wird. Komisch ist auch, daß mich sein Aussehen so sehr an die beiden bärtigen ostzonalen DDR Chefs Ulbrich und Honnecker erinnert. Der andere aus Barcelona erinnert mich mit seinem Pilzkopf irgendwie an die lange vergangenen Beatles. Doch der kann wenigstens noch lachen, Rajoy schaut immer nur ernst und verbissen drein.
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Sept. 2017 - noch ein Erdogan - diesmal in Spanien

Da wird einer vom Volk gewählten Regionalregierung Gewalt angedroht. Es ist für viele von uns Deutschen kaum noch verständlich, was da im Herbst 2017 in Spanien oder vielmehr in Madrid abgeht. Und dieser kleine "General Franko" in Madrid versteigt sich in immer weitere Höhenflüge.

Alle Politiker in Katalanien sind abgesetzt, der Chef der Regierung in Barcelona wird rethorisch gejagt, daß die Fetzen fliegen. Eigentlich hatte ich bis heute (29.10.2017) nur darauf gewartet, daß Madrid bei uns in Deutschland um Amtshilfe bittet - wir Deutschen mögen doch bitte die "Legion Condor" wieder aufleben lassen und diesmal mal das Parlament in Barcelona bombardieren. - Jedenfalls so geht man in einer "beinahe" Demokatie nicht mit den Menschen um, es sei denn, es sind (nur) willfährige Steuerzahler und weiter nichts. So nach und nach wurde bekannt, die Basken haben mit Gewalt weit mehr Autonomie herausgeholt als der friedliche Protest (mit einer Volksabstimmung) gegen das ewige "Gemolken werden". Weiter kam heraus, daß Katalanien fast das ganze restliche Spanien finanziert. Also - es geht (auch hier) - wie immer - um Geld und Posten und da ist jedes Mittel recht.

Komisch ist doch, daß die Slowaken friedlich per Volksabstimmung entschieden hatten (und entscheiden durften), sie wollen sich aus der Umklammerung der von Prag bestimmten Tschechoslowakei herauslösen und - wer redet heute noch darüber. Die Slowakei ist auch in der EU und es hatte funktioniert und das Volk der Slowaken ist weitgehend zufrieden mit der jetzt eigenen Identität. Warum will man das den Katalanen verweigern, was dort super funktioniert hatte ?

Man vergleiche auch das deutschsprachige Südtirol im italienischen Norden. Man mußte und hatte den Bürgern dort auch eine besondere Autonomie gegeben. Und seitdem ist einigermaßen Ruhe dort - soweit wir das beurteilen können.

Auch die Kleinstländer Litauen, Lettland und Estland haben teilweise nicht mal 2 Millionen Einwohner und regieren sich autark und auch das funktioniert in der EU ganz gut.

Na ja, mal sehen wann die Bayern ihr Königreich wieder aufbauen wollen. Ob wir (also der Rest unserer bunten Republik) da auch aus Berlin mit dem Einmarsch von funkelnagelneuen Leopard 4.0 Panzern drohen werden ? Wie wir von den Medien lanciert bekamen, ist ja Rheinmetall auf der Suche nach Ausweich-Kunden, da die Türkei keine neuen verbesserten Leopard 3 mehr bekommen sollte. Sollten nämlich die Türken mit unseren deutschen Leopard Panzern dann mal wieder vor Wien stehen, bekämen wir mit den Österreichern mehr nachbarschaftliche Probleme als mit den Türken. Denn der Sprit reicht bestimmt nicht bis nach München.
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