www.werweis.de
 Sie sind hier : →  Homepage→  Umwelt→  Wiesbadener Fahrradwege→  (2) Bierstadt >> Richtung Hbf

Aus der Ortsmitte von Bierstadt zum Hauptbahnhof oder in die Innenstadt

Okt. 2016 - ergänzt im Oktober 2020 - Bierstadt soll inzwischen über 13.000 Einwohner haben. Und damit ist auch das Fahrrad-Aufkommen aus der Ortsmitte Bierstadts in etwa abschätzbar. Es wird also mehr werden.

Ein nach meiner Meinung und Erfahrung wichtiger Fahrrad-Weg zum Wiesbadener Hauptbahnhof führt durch die (zur Zeit noch) recht wenig befahrenen Straßen am Südrand von Bierstadt.

Fast alle Wege führen zur Fliednerschule in der Fliednerstraße (das ist eine Tempo 30 Zone !!!).

Bereits ganz am Anfang der Fliednerstraße sieht man, daß die Straße am Ende ganz hinten im Knick der Fliednerstraße eigentlich weiter geradeaus verläuft, ein asphaltierter landwirtschaftlicher Versorgungs-Weg ist deutlich zu erkennen.
.

Es sieht steil aus, ist es aber nicht

Der Anstieg nach oben zur Kuppe der Bundessonderstraße B455 (New-York-Straße) ist wirklich moderat und auch ohne Elektro-Hilfe zu bewältigen.

Für Autos und Motorräder gesperrt

Das verschmutze Schild (links oben im Bild) ist zugewachsen und fast nicht mehr erkennbar. Der Weg ist nämlich nur für Traktoren gedacht, denn er hat keinen erkennbaren und befahrbaren Ausgang zu irgendeiner weiteren Straße. Das merken die Uneinsichtigen aber erst, wenn Sie ganz am Ende dann doch in einem Schlammloch wenden müssen und den ganzen langen Weg wieder zurück müssen.

Auch der Rückwärtgang - der Blick zurück nach Bierstadt - ist sehr anschaulich

Es geht weiter in Richtung Stadtmitte/Hbf direkt entlang der B455 bis zur Kuppe

Der Weg ist asphaltiert und breit und es läßt sich hier angenehm fahren, außer daß der Verkehrslärm je nach Aufkommen recht stark ist.

Und genau hier auf der Kuppe ist unbedingt Handlungsbedarf angesagt

Das ist oben auf der Höhe das Abzweigdreieck, an dem sich der Autobahnzubringer (B455) in den 1. Ring und den 2. Ring teilt bzw. aufspaltet. Zum Glück sind dort Mittelleitplanken installiert, die so mancher mutige Autofahrer dann doch nicht überfahren oder überspringen möchte.

Die Radfahrer (und Fußgänger) haben bereits Fakten geschaffen, dieser "Überweg" wird sehr oft genutzt

Man sieht an den ausgefahrenen Spuren, daß diese Route seit längerem sehr gefragt ist. Ich erinnere dabei an die Bedenken mit dem ICE Bahnhof in Montabaur, der damals sehr umstritten war. Heute ist es ein absoluter Renner im Rheinland Pfälzischen Niemandsland. Limburg dagegen ist ein Flop geworden, und der Wiesbadener Hbf ist sogar ein Exnerscher Oberflop geworden.

Das ist die B455 - bei uns die New-York-Sraße

Dieser Abzweig hier oben auf der Bergkuppe hat mehrere Vorteile für alle Fußgänger und Radfahrer : Es gibt nämlich bereits 3 Verkehrsinseln. - Und man kann den jeweils entgegenkommenden Verkehr - immer nur auf einer Spur aus einer Richtung - sehr gut erkennen und die Lücke recht genau abschätzen.

Auf das Bild klicken - das obige Schild steht auf der anderen Seite

Ganz Wichtig !
Man sieht die Autos von weitem

Ganz Wichtig : Man kann und braucht als Radfahrer oder Fußgänger jeweils immer nur eine Fahrtrichtung zu beobachten - hier die 1. Fahrspur mit den von links vom 2. Ring (R+V Bürostadt bzw. Südfriedhof sowie Abfahrt von der A66) kommenden Autos, die in Richtung Fichte, Naurod / Niederhausen und Autobahn Köln fahren - und man überquert diese 1. Spur bis zur 1. Mittel-Insel.
.

Die Mittel-Insel 1

Hier beobachtet man die nächste 2. Fahrspur, das sind die von rechts kommenden Abbieger (und nur die Abbieger) von der Fichte kommend zum 2. Ring fahrend (also zum Siegfried Ring bzw. zur Autobahnauffahrt Richtung Frankfurt und Mainz) und überquert diese Spur bis zur 2. Mittel-Insel.
.

Die Mittel-Insel 2

Dann beobachtet man die 3. Fahrspur, das sind die wiederum von links kommenden Autofahrer, die von der Innenstadt / Hbf in Richtung Fichte, Naurod / Niederhausen und zur Autobahn Köln fahren und überquert diese Spur bis zur 3. Mittel-Insel.

Die Mittel-Insel 3

Zuletzt beobachtet man die 4. Fahrspur, das sind die wiederum von rechts kommenden Autofahrer, die von der Fichte in Richtung Frankfurter Straße bzw. zum Hauptbahnhof geradeaus durchfahren und überquert diese Spur bis zur anderen Straßenseite, dem anderen Ufer.
.

Geschafft, am anderen Ufer angekommen

Ich habe es jetzt bestimmt 70 Male probiert (Betreuung einer Palliativ-Patientin im Joho). Es funktioniert super. Sicher ist oft etwas Geduld angesagt, aber wir wollen ja gar keine Vorfahrtsregelung (bzw. Vor-Rechte) für Fahrradfahrer. Wir sind am Ende sowieso schneller in der Stadt - z.B. in der Bahnhofstraße - als all die Autofahrer, die hier mit Temp 90 runterdüsen und die dann ab der Berliner Straße im Stau stehen.
.

Und jetzt gehts schnurstracks den Berg runter bis zu einem kleinen Abzweig

Von jetzt an geht es nur noch bergab und geradeaus. Das ist ja das Paradoxe, der Weg innerhalb Bierstadts ist super geeignet und die Fortführung ab dieser Kreuzung ist ebenso super geeignet.

Es fehlt der überarbeitete Überweg hier oben auf der Kuppe der B455 (oder auch der Zugang zu dieser Brücke an der amerikanischen High-School).
.

Hier ist der Abzweig ins Wohngebiet

Wir brauchen auch keine verkehrsbehindernde Ampel und keine Zebrastreifen, etwas Überabeitung der beiden Rampen bzw. Zugänge mit ein paar Hinweissschldern für die Auotfahrer (ähnlich "Achtung Wildwechsel") und gut ist es. Und natürlich ein paar Wegweiser / Hinweisschilder, wohin der Weg führt, wäre auch für Gäste sehr hilfreich.

Der Weg zum "AM HAINGRABEN" ist ....

erst mal schmal und asphaltiert und später deutlich breiter und gepflastert und wirklich gut zu befahren. Hier fahren selten Autos und es wird richtig ruhig und gemütlich - ein Wohngebiet.

Dann geht es um einige Bürohäuser herum Richtung Moltkering

..... aber erst mal in die "Gustav Nachtigall Straße" und dann erst Richtung Moltkering,


den wir aber auf der verlängerten Langenbeckstraße unterqueren,


auch wieder auf eine sehr ruhige Straße ohne jede Gefährdung.
.

An der Helene Lange Schule sehen wir bereits das Josephshospital

Die Langenbeckstraße endet am Langen- beckplatz und dort unten an der Kreuzung Frankfurter Straße

Von dort gehts an der Ampel über die Frankfurter Straße weiter --- hinein in die Lessing Straße

(..... und zum Gustav Stresemann Ring direkt zum Bahnhof.)

Übrigens : Auf der Radspur dort
entlang auf dem 1. Ring fahre ich nicht mehr, es ist mir einfach zu gefährlich. Diese schmale Radspur dort ist völliger Unsinn, denn es gibt wesentlich bessere Alternativen direkt neben dran.

Übrigens : Sowohl die Langenbeckstraße wie auch die Lessingstraße eignen sich hervorragend als verkehrsberuhigte Straßen für Fahrradfahrer ..... runter bis zu den Reisingeranlagen und der Bahnhofstraße.
.

Neu in der Lessingstrasse : Die Querung der Mainzer Straße - das war ein echter Gewinn

Mit dieser Erleichterung (Einbau von Fahrradspuren in den Abzweig der Mainzerstraße) ist der Radweg von der Langenbeckstraße bis zur Bahnhofstraße richtig attraktiv geworden. Jetzt fahre ich öfter mit dem Rad in die Stadt, (wenn es nicht regnet).
.

Über die Friedrich Ebert Allee durch die Reisinger-Anlage und dann über die Bahnhofstraße .......

gibt es wiederum mehrere alternative ruhige Straßen zur Adolfs-Allee


und weiter zur Moritzstraße und der Oranienstraße - (Matthias Claudius Straße und Herder Straße) sogar bis hoch zum Luxemburgplatz und weiter.



Von der Adolfsalle kommt man unbeschadet zum Luisenplatz und dort in die Innenstadt, wobei dort das Fahrradfahren nicht mehr überall gestattet ist - das muß !!!! man wissen - schieben ist angesagt.
.

Nachtrag im Herbst 2020


Es gibt sie also die "Alternativen". Wir brauchten gar keine Umweltspur, die die Anwohner noch weiter "vergast", weil die Staus jetzt doppelt so lang sind.


.

.

zur Startseite © seit 1871 - 2020 (1871 - weil wir in 1871 zum letzten Mal einen Krieg "gewonnen" haben.) - Kein !! Copyright by "Der Nachtwerker"
Übrigens : Ganz oben links unter dem Punkt von www.werweis - das ist die anfliegende Buschtrommel - die die "Erkenntnis" mit im Gepäck hat.
Gesetzlich (zur Zeit noch) geschützt über das Grundgesetz der freien Meinungsäußerung in der Bundesrepublik Deutschland.