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19. Nov. 2020 - Die Wogen schlagen immer noch hoch, weil 13 Millionen Euro nun mal kein Papppenstiel sind.

Es sind natürlich nicht nur lustige Vorschläge und Meinungen darunter, sonder auch unüberlegte Vorschläge, die sich im Taunus nicht realisieren lassen. Dazu müssten sich die Briefeschreiber doch vorher mal informieren, sonst werden sie nicht für voll genommen. Und es sind Scheiberinnen darunter, die "Demokratie" nicht verstanden haben, vielleicht aus der ehemaligen DDR zugereiste, jedenfalls sind deren Meinungen nicht glücklich formliert.

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Hauptsache Bahn ?

Dieser Schienenbus Baujahr 1953 war 1980 schon lange nicht mehr zeitgenmäß. Schon bei der Heizung im Winter habperte es. Einstiegstufen waren für viele ältere einfach zu hoch.
Und dann war das Fahrzeug mit unter 150 PS hier im Taunus eine so lahme Krücke, wie man am Tachomater sieht, ging es sowieso nur bis maximal Tempo 70. Dort fing der rote Bereich an. Das hatte sich aber ein Lok/Zugführer in den späten 1970er Jahren schon gar nicht mehr getraut.

Nach dem Bürgerentscheid zur City-Bahn ist zu wünschen, dass der Verkehrsdezernent einen kühlen Kopf bewahrt und nicht nach dem Motto „Hauptsache Bahn" verfährt. Die ursprünglich primär für den Gütertransport eingesetzte und ab 1983 mangels Rentabilität stillgelegte Aartalbahn wird kaum zur Vermeidung von Staus und zur Verbesserung der Luft am 1. und 2. Ring, Dotzheimer und Schiersteiner Straße und Biebricher Allee in Wiesbaden beitragen.

  • Anmerkung : Hier liegt der Autor mit seiner Annahme oder Behauptung leider falsch. Die Taunuspendler sind maßgeblich an den Rush-Hour Staus beteiligt - in beiden Richtungen. Weiterhin hat der Autor die damalige Bahn - also die roten Schienenbusse nie von innen gesehen. Es war schon eine Frechheit, Menschen mit solchen Viehtransportern befördern zu wollen, gegen Entgeld natürlich. Ich habe 10 Jahre auf dem Kohlheck gelebt und diese völlig veralteten und verrotteten Gurken miterlebt. Nicht mal kostenlos würden wir da mitfahren.


Bevor Millionen Euro in Werbung für ein neues Bahnprojekt investiert werden, sollte erhoben werden, wie viele Leute überhaupt täglich mit dem Auto von Bad Schwalbach in die Wiesbadener Innenstadt pendeln (und nicht etwa an Wiesbaden vorbei nach Frankfurt fahren) und ob diese bereit wären, alternativ eine Eisenbahn zu nutzen und zu bezahlen. Sonst droht das nächste Millionengrab und es fehlt das Geld an anderer Stelle - verbesserte Ampelschaltungen, E-und Wasserstoffbusse, Park-and-Ride-Parkplätze, Parkhäuser, Fahrradwege, und so weiter...

  • Anmerkung : Hier liegt der Autor auch wieder daneben, auch wenn seine Folgerungen sicherlich beachtenswert sind. Ich verweise immer wieder auf den ICE-Bahnhof Montabaur, ein zu damaliger Zeit vermeintlich absolut tot geborenes Kind. Fahren Sie da mal hin, es sind 1100 Park&Ride Parkplätze geschaffen worden, notgedrungen - beinahe vom Volk erzwungen - und es sind immer noch zuwenige. Wenn das Angebot stimmt, dann wird die Taunusbahn ein Renner, von ganz alleine, aber nicht mit Zwang. Vergleichen Sie das mit unserem Wiesbadener Sackbahnhof, der mußte ICE tauglich gemacht werfden , OB Exner sei Dank (wirklich ?), und nun ist der HBF ein tot geborenes Kind.


Ron Weihe, Wiesbaden

Lieber eine Seilbahn

Touristisch attraktive Seilbahn statt City-Bahn! - Lokal emissionsfrei, lautlos, kein Verbrauch an Verkehrsfläche, staufrei, kurze Taktzeiten möglich, erweiterbar, vom Bund subventioniert! Aber: Je nach Blickwinkel wird der Himmel verschandelt oder bereichert!

  • Amerkung: Das ist ja das Problem. Irgendwer hat dann irgendwo eine Fledermaus oder einen seltenen Schmetterling erahnt oder wirklich gesehen und schon werden Jahrzehnte mit dem BUND prozessiert, ob dieser oder jener Baum einem Tragmast weichen darf. Die Bahntrasse ist denkmalgeschützt und vor allem eindeutig als Bahn genehmigt.


Laut Gabor Steingarts Haupt-stadtbriefing wollen Union und SPD „Seilbahnen in Großstädten und Ballungsräumen zum Teil des öffentlichen Nahverkehrs machen. Der Bund soll in den nächsten Jahren Aufbau, Betrieb und Unterhalt von zwei entsprechenden Pilotprojekten mit zehn Millionen Euro fördern. Das geht aus einem Änderungsantrag der Großen Koalition zum Bundeshaushalt 2021 hervor, der uns vorliegt".

  • Anmerkung : Bei den auftretenden Taunuswinden über dem Taunuskamm ist das Scheitern vorprogrammiert. Ab einer bestimmten Windstärke darf die Gondelbahn dan nicht gondeln. Die Rüdesheimer Gondelbahn liegt im Windschatten, ist also keine Referenz.


Hans-Jürgen Martin, Wiesbaden
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Was wird aus der „Citybahn GmbH" ? Durchfüttern ?

Wenn man dem Wiesbadener Verkehrsdezernten glauben kann, ist die Straßenbahn nunmehr Geschichte. Da erhebt sich nun die Frage, was aus der „Citybahn GmbH" und ihrem Dreigestirn von Geschäftsführern wird, denen jetzt die Geschäftsgrundlage abhandengekommen ist.

Werden sie sich nun auf die Reaktivierung der Aartalbahn werfen oder beschränken sie sich aufs Daumendrehen und dem Nachtrauern ihrer geplatzten Träume? Warum müssen es unbedingt drei sein, wo sie doch teilweise schon längst im Rentenalter sind? Muss die Stadt sie jetzt bis an ihr Lebensende durchfüttern?

  • Anmerkung : Diese Posten sind sogenannte "Parkplätze" für verdiente Parteipolitiker und nichts anderes. Mehr Geschäftsfürher als Mitarbeiter, das hat doch von Anfang an gestunken. Googeln Sie mal nach dem Lebensweg von Andrea Nahles (SPD) und ihrer jetzigen Tätigkeit und der Gage. Lesen Sie mal im Kurier nach, welchen Weg der Lorenzstrom genommen hatte und ich meine bestimmt nicht den Lorenzstrom in den USA.


Paul Bimler, Wiesbaden

Absurd ungerecht

Das war leider keine Überraschung! Mit gefühlsduseligen Plakatmottos wie „Die Stadt gehört den Bürgern" und „Dieser Baum soll sterben" haben die populistischen, nur auf ihre eigenen Bedürfnisse schielenden Gegner die auf sachliche Argumenten pochenden Befürworter der City-Bahn aus dem Feld geschlagen.

  • Anmerkung : Das ist dermaßen unqualifiziert und aus diesem ideologischen Blickwinkel - und es riecht nach Donald Trump - die anderen sind es gewesen.


In einer Zeit, in der zunehmend Twitter, TikTok, Telegram und WhatsApp zur massenhaften Verbreitung kontroverser Meinungen genutzt werden, wäre es vielleicht sinnvoll gewesen, für die ProCity-Bahn- Medienkampagne „Influencer" und Social-Media-Experten anzuwerben, die versiert diese Plattformen hätten beeinflussen können. Und zwar mit genauso emotionalen, unsachlichen Slogans wie die Gegenseite!

Die Menschen, die sich in riesigen Zahlen auf YouTube tummeln und austauschen, folgen „Influencern"! Der Begriff wurde nicht umsonst gewählt; ihre Macht, Meinungen zu beeinflussen, ist gewaltig - und wird leider von der etablierten Politik gewaltig unterschätzt.

  • Anmerkung : Influence kommt von Einflößen, und sei es noch der größte Mist, siehe Donald Trump - und das wollen Sie unseren Politikern empfehlen ? Gehts noch ?


Mit sachlichen Debatten kommt man in der heutigen Zeit weniger und weniger voran, vor allem bei einem Plebiszit nicht!

  • Anmerkung : Oh doch Frau Beiz, halten Sie die 60.000 Mitbürger nicht auch für blöd. Es fällt auf Sie zurück. Mein Umfeld hat lange nachgedacht, bevor wir eine Entscheidung getroffen hatten. Und wir sind überhaupt nicht gegen die Bahn, aber dieses vage Konzept sollte ein Freibrief werden - und es hat zum Glück nicht geklappt. Wir hätten dann vielleicht 7 GmbH Geschäftsführer und 3 Mitarbeiter.


Der Grundfehler war, überhaupt die Bürger zu befragen. Der einzelne Bürger wird mit solch komplexen Fragen völlig überfordert.

  • Anmerkung : Jetzt wird es ganz offensichtlich : Sie haben "Demokratie" nicht vestanden. Jetzt verstehe ich Ihren Brief. Der Bürger ist generell blöd. Man muß ihn wie eine Marionette steuern und lenken. ("Gebt den Römern Brot und Spiele !" - Kennen sie den Untergang Roms, da gibt es viele Bücher und sogar Filme drüber.)


Woher soll ich die Kenntnisse haben, die tatsächlichen Auswirkungen eines solchen Bauvorhabens in seiner Gänze zu überblicken?

  • Anmerkung : Da haben Sie völlig recht, Sie haben es nicht kapiert. Es könnte ja am IQ liegen. Aber projizieren Sie nicht ihren IQ auf die anderen 60.000, die mit dem Freibirief nicht einverstanden waren.


Wofür Fachexperten jahrelang studieren und praktische Erfahrung sammeln, soll ich als Otto-Normalverbraucher genügend Einblicke erwerben, um eine zukunftsfähige Entscheidung zu treffen?

Und überhaupt, wieso durfte nur die Bevölkerung Wiesbadens über ein Projekt entscheiden, das Bad Schwalbach, Mainz und Taunusstein ebenfalls betroffen hätte? Das ist erstens absurd und zweitens ungerecht.

  • Anmerkung : Jetzt haben Sie deutlich dargelegt, Sie haben gar nichts verstanden. Es war als City-Bahn deklariert. Die Taunusbahn sollte irgendwann mal dazu kommen, wenn in weiteren 22  Jahren die Bierstadter Ortsumgehung realisiert werden würde, also 2070 oder 2080. Und .... was ist gerecht ? Daß wir das Taunusteiner Problem zu lösen und zu bezahlen haben ? -- völlig unlogisch.


Simone Beiz, Wiesbaden
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Kernfrage unklar

Der risikoscheue, privatwirtschaftlich oder machtpolitisch denkende Bürger (so im Flyer „Ja zur City-Bahn") hat eine falsche Entscheidung gegen die City-Bahn getroffen. Vor allem ältere Bürger wollen keine Zukunftsentscheidung treffen, unterstreicht Friedrich Roeingh in einem Video des Wiesbadener Kurier. Dabei haben sich die Gegner durchaus konkrete Gedanken über den Nutzen einer City-Bahn in Wiesbaden gemacht, die massive Werbung und ein warmes Bauchgefühl genügten ihnen nicht.

Werden Autofahrer in der Innenstadt auf den öffentlichen Verkehr umsteigen, weil die Busverbindung in ihrer Nähe durch eine Straßenbahn ersetzt wird ? Diese Kernfrage ist bislang noch durch keine, allerdings schwierige, Befragung betroffener Autonutzer geklärt worden.

Die Hoffnungen der Befürworter konnten nur darin liegen, dass die notwendigen Änderungen der Verkehrsführung durch die City-Bahn den Autoverkehr so erschweren würden, dass der Autofahrer zum Umsteigen gezwungen wird. Um dies zu erreichen, muss aber keine halbe Milliarde Euro investiert werden:

Einfache Durchfahrtsverbotsschilder, zusätzliche Radspuren für einsame Radfahrer oder die weitere Perfektionierung der Folterwerkzeuge von Herrn Kowol genügen, um die Autofahrer aus Wiesbaden zu vertreiben.

Peter L. Kuhn, Wiesbaden

  • Anmerkung : Dem ist fast nichts hinzuzufügen, außer daß Herr Kowol versuchen wird, seine ideologischen Konzepte durch die Hintertür auch gegen den Widerstand eines großen Teils der Bevölkerung durchzudrücken. Leider können wir ihn nicht haftbar machen, wenn der ganze Quatsch wieder abgerissen und entfernt wird wie die Autobahnbrücke über die Schalbacher Straße. Die sind leider alle schon gestorben, die diesen Unsinnn damals beschlossen hatten. Also besteht noch Hoffnung.

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Warum haben Erkenntnisse drei Jahre auf sich warten lassen? - Keine gute Figur

»Es wurden hier in meinen Augen wissentlich Millionen von Steuergeldern in den Sand gesetzt.«

Zum Interview mit Herrn Kowol muss man wie fast immer konstatieren: Schuld sind immer nur die anderen. Interessant die Feststellung im Nachhinein, dass viele Wiesbadener keine Straßenbahn wollen. Braucht man zu dieser Erkenntnis drei Jahre, als er die City-Bahn nach seiner eigenen Aussage „geerbt" hat?

Wenn er diesen Zeitraum braucht, dann war seine Besetzung als Verkehrsdezernent ein nicht wieder gutzumachender Fehlgriff. Ich kann nicht verstehen, dass man all die Fehler, die er jetzt aufzeigt, nicht vorher gemerkt haben will. Spätestens mit der Bürgerinitiative hätten doch sämtliche Glocken schrillen müssen.

Jetzt alle anderen Fehlentscheidungen und Skandale um Schüler/Lorenz/Gerich sowie den Oberbürgermeister-Wahlkampf mitverantwortlich zu machen, ist mehr als billig und eines Dezernenten unwürdig, wenn nicht einfach schäbig. Es wurden hier in meinen Augen wissentlich Millionen von Steuergeldern in den Sand gesetzt, die in Wiesbaden an allen Ecken und Enden fehlen.

  • Anmerkung : Es waren offiziell angeblich 13 Millionen und das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, wenn die Gmbh abgewickelt wird und eine andere Partei als SPDund CDU ans Ruder kommt und das mal aufrollt, ebenso die Rheinmainhallen, die sich von 80 auf über 200 Millionen hochgeschaukelt haben und auch dort ist noch nicht alles auf dem Tisch. Es sollen inzwischen 250 Millionen sein.


Für diese verschwendeten Gelder kommt weder das Land noch der Bund auf. Ein gutes Projekt hat es nicht nötig, so doktrinär von einer Werbefirma beworben zu werden, ganz zu schweigen von nichtssagenden Hochglanzbroschüren, die mit Sicherheit nicht unter dem Gesichtspunkt „umweltverträglich" eingestuft werden können.

Dass in meinen Augen bei der Bewerbung für das Projekt unser Oberbürgermeister (OB) keine gute Figur abgegeben hat, hat mich mehr als traurig gestimmt. Meine Meinung ist noch immer: Als OB darf und muss er seine eigene Meinung kundtun dürfen, aber sich als Galionsfigur missbrauchen zu lassen, das entspricht nicht meinem Anspruch, dass er als OB neutral für alle Wiesbadener Bürger da zu sein hat.

Mein größter Wunsch für die Kommunalwahl im März 2021 ist: Geht wählen und bekundet erneut euren Willen!

Annemarie Liebholz, Wiesbaden
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Wie könnte es weitergehen? - Plan C

Herr Kowol meint, dass die Ablehnung der City-Bahn wegen Bauzeit und Kosten geschah. Ein strategischer Plan entsteht durch Vision und Abwägung, was nötig und möglich ist. Eine Kosten-Nutzen-Analyse wird von Politikern in der Regel immer sehr beschönigt (Ausnahme RMCC), wie beim Flughafen BER, dem Stuttgarter Bahnhof, der Hamburger Elbphilharmonie.

Entscheidend wurde das wichtigste Argument einer Ablehnung: Im schönen Wiesbaden sind im Stadtgebiet die Straßen zu eng. Seit vielen Jahren fehlen Flächen für Radwege. Radfahrer riskieren ihr Leben auf den Autostraßen. Gemalte Pfeile gegen die Pkw-Fahrtrichtung in Einbahnstraßen sind keine gute Lösung.

Eine schienengebundene City-Bahn schafft unerträgliche Staus für Pkw und Lkw. Die City-Bahn durch die City oder Biebrich ist ein Albtraum. Der Energieverbrauch ist hoch. Flexible Fahrzeuge (Busse) mit Wasserstofftanks sind die Zukunft.

Plan C: Reaktivierung der Aartalbahn. Passagiere steigen am Hauptbahnhof Wiesbaden aus. Ja - und wie dann zur Arbeitsstelle oder zum Einkauf? Herr Kowol hat nun die Chance, ein schwieriges Problem zu lösen, dass für die Bürger nach absolut realistischer, ehrlicher Prüfung und Kalkulation akzeptabel ist.

Günter Maass, Wiesbaden
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  • Anmerkung : Herr Kowol ist dermaßen ideologisch verbohrt, daß ich vermute, er wird sich nicht mehr ändern. Der März 2021 wird es zeigen. Die 60.000 Stimmen bekommen die Grünen und die SPD bestimmt nicht. Und dem Lorenzstrom gehören sie auch nicht. Ich wiederhole hier nochmal, ob ich von Dotzheim- Bahnhof oder vom Bahnhof- Landesdenkmal in die Innenstadt fahre, ist nahzu identisch zum Ausstieg Hauptbahnhof. Die Taunusbahn muß nicht unbedingt zum Hauptbahnhof, sie muß aber schnell und bequem nach Rhein Main fahren.

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Ist der Verkehrsdezernent mit seiner Aufgabe überfordert ? - Hut nehmen

Adieu Kowol! Der Kommentar von Olaf Streubig zum Bürgerentscheid gegen die City-Bahn zeigt die hohe Qualität des Wiesbadener Kurier. Der Analyse der Ursachen ist kaum etwas hinzuzufügen.

Vielleicht nur, dass die unerwarteten Höchstwerte der Ablehnung in den weit von der Trasse liegenden Bezirken auch daran liegen könnten, dass Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs ungern mehrfach umsteigen. Ein Verkehrsdezernent, der Millionen für die Vorbereitung der City-Bahn verschwendet und weder die Probleme seiner Verkehrsführung am Ring noch die Meinung der Bürger zur City-Bahn erwartet, scheint überfordert. Er sollte seinen Hut nehmen.

Thilo Tilemann, Wiesbaden

  • Anmerkung : Ganz meine Meinung.

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Miriam Becker zu Verkehrsdezernent Kowol - Schmutzkampagne

Statt „aufgerissene Gräben" (Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende) nach der Wahl zur City-Bahn zu überwinden, präsentiert sich die FDP als schlechter Gewinner, indem sie weiter spaltet und persönlich gegenüber Andreas Kowol wird.

Zunächst wird von eben jener Partei zu einem Mobilitätsleitbild laut Nein geschrien, das in einem mehrstufigen, zivilgesellschaftlichen Prozess (nicht Kowol alleine, wohlgemerkt) entwickelt wurde und - schlimmer noch - kontrafaktische Tatsachen in die Welt gesetzt, um die eigenen egoistischen Motive zu vertuschen.

Im nächsten Schritt wird dann Herr Kowol, der sich auf dieses Mobilitätsleitbild stützt, angeklagt und aufgefordert, sofort neue Alternativen vorzubringen; wohlwissend, dass es keine der Straßenbahn gleichwertigen Alternativen geben kann (wir fordern ja auch nicht im Anschluss an eine Weltmeisterschaft einen alternativen Weltmeister).

Angemessener wäre es, endlich eigene sinnvolle Ideen für eine Verkehrswende einzubringen. Traurig genug, dass diese Taktik bei der Wahl aufgegangen ist. Aber dass diese Schmutzkampagne weitergeführt beziehungsweise in einer persönlichen Fehde zugespitzt wird, ist mehr als geschmacklos.

Für mich als Radfahrerin und Pendlerin mit dem öffentlichen Personennahverkehr nach Mainz stellen sich die durch Kowol auf den Weg gebrachten Veränderungen im Stadtverkehr durchweg als positiv dar. Erstmals fühlt man sich als Radfahrer in Wiesbaden respektiert und wahrgenommen.

Ich warte deshalb auf weitere Umweltspuren und hoffe, dass Herr Kowol sich von reaktionären Anfeindungen nicht einschüchtern lässt, sondern seine Zukunftsvision weiter mutig vorantreibt. So haben wir als Stadt die Chance, auch für jüngere und offengeistige Menschen attraktiv zu werden. Meine Unterstützung hat er jedenfalls.

Miriam Becker, Wiesbaden

  • Anmerkung : Nein Frau Becker, ich vermute, Sie haben "Demokratie" auch nicht verstanden. Es ist Ihrer Meinung nach nur alles das richtig, solange es ihren Interessen dient. Doch "Demokratie" ist der Wille der Mehrheit und die haben Sie ja ganz offensichtlich überhaupt nicht und Herr Kowol auch nicht mehr. Und Politik ist : "Das Wünschensswerte mit dem Machbaren in Einklang zu bringen" und nicht aufzuoktrohieren, wie Sie es am liebsten machen würden. Aber nicht mirt mir. Sie sind da im falschen Land. Der Amerikaner Snowdon hat jetzt auch die Sowjetische Statatsbürgeschaft beantragt. Vielleicht wäre das für Sie ein Weg. Dort wird die Meinung von oben bestimmt.

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Großer Knall

Chapeau! Die Wiesbadener haben sich mit Mut und Beharrlichkeit ihre Stadt ein kleines Stück zurückerobert und damit unserem Verkehrsdezernenten und den Verantwortlichen im Rathaus eine klare Botschaft übermittelt:

Nicht alles lässt sich hier mit dem Parteibuch und einer Brechstange verwirklichen! Selbst wenn der große Knall dort bisher wenig Wirkung zeigt, bestehen glänzende Aussichten, bei der Kommunalwahl 2021 noch einmal kräftig nachzulegen.

Denn es ist nach diesem eindeutigen Bürgerentscheid niemandem ernsthaft zu vermitteln, warum Herr Kowol als desaströser Verkehrsdezernent weiter im Amt bleiben soll. Im Kommunalwahlkampf wird sich an einem „Zugpferd" Kowol zur Mehrheitsbeschaffung keiner abermals die Finger verbrennen. Unser Verkehrsdezernent ist bereits unrühmliche Stadtgeschichte, auch wenn er es noch nicht gemerkt hat!

Paul Dreyspring, Wiesbaden

  • Anmerkung : Gerade heute wird bekannt, daß der abgewählte Präsident Donald Trump in den letzten 8 Wochen seiner Amtszeit noch soviel Unheil anrichten "möchte", wie es nur irgend geht mit seinen Machtbefugnissen. Wir sehen das hier bei uns in der Fahrradspur auf der Sonnenberger Straße und der eigentlich völlig vergeigten Umwelt-Stau-Spur den ganzen 1. Ring entlang.
  • Kein Wort davon, daß man den Fahrradverkehr ganz locker neben dem 1.Ring auf die Lessingstraße und die Matthias Claudiusstraße bis zum Luxemburgplatz und weiter verlagern könnte. Nein, es muß auf dm Ring sein. Ich fahre dort nicht, es ist zu gefährlich. Also müssen die Autos eigentlich ganz weg. Aber das wird er bis zum März 2021 nicht schaffen.
  • Ich vermute, dieser ganze ideologische Quatsch wird in wenigen Jahren zurückgebaut, aber nicht auf Kowol's Kosten, nein, auf unsere Kosten.

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